Ried Aubühl 2021
Herkunft
Eine der besten Lagen Carnuntums. Die Ried Aubühl erstreckt sich als flacher Rücken westlich von Höflein. Die Weingärten sind überwiegend nach Nordosten, teilweise auch nach Süden geneigt. Trotz des warmen Bodens und des pannonischen Klimas bewahren die Weine durch die kühlen Einflüsse des angrenzenden Waldes ihre Frische und Würze. Der helle Boden enthält viel Kalk, der durch Wasser gelöst wird und in die tieferen Schichten verfrachtet wird und zur Eleganz des Rotweins beiträgt.
Weindaten
Ernte & Ausbau
Die Trauben aus der Lage Aubühl reifen spät und liefern geringe Erträge. Sie werden per Hand geerntet, behutsam gerebelt und spontan in offenen Maischebottichen vergoren. Die intakten Beeren lassen die Gärung langsam einsetzen, begleitet von einer natürlichen interzellulären Gärung. Während der Hauptgärung wird die Maische zweimal täglich händisch untergestoßen. Nach 3–4 Wochen auf der Maische reift der Blaufränkisch in 500-Liter-Fässern. Nach 2 Jahren Reife gelangt er in die Flasche. Ein mineralischer, fein austarierter Blaufränkisch von den tiefgründigen, kalkhaltigen Böden der Ried Aubühl. Der kühlende Ellender Wald sorgt für Frische und Würze, während reife Tannine dem Finish eine samtige Textur und Finesse verleihen.
Jahrgang 2021
2021 war ein Jahr voller Harmonie und Perfektion. Der Frühling begann zwar durchwachsen, mit wenig Winterfeuchte, Trockenheit und einem frühen Austrieb. Doch ab dem Frühsommer fanden Niederschläge und Sonnenschein in idealen Abständen zueinander, was den Reben eine außergewöhnliche Balance verlieh. Die Ernte startete Anfang September unter besten Bedingungen. Alle Sorten überzeugten mit perfekter Säurestruktur und einer vollständigen physiologischen Reife. 2021 zählt zweifellos zu den ganz großen Jahrgängen – ein Ausnahmejahr, das Weine von beeindruckender Eleganz und Finesse hervorbringt.