Pinot Noir 2025
Herkunft
Der Pinot Noir stammt aus den Lagen Steinriegel und Kirchtal. Steinriegel zeichnet sich durch Schotterböden mit Lösseinschlüssen aus. Die Reben hier wachsen vorwiegend nach Südosten, aber auch nach Süden und Südwesten. Der Boden besteht aus kalkhaltigen Sedimenten des ehemaligen Pannon-Sees. Kirchtal liegt südlich von Höflein und ist eine Subriede von Bühl, hat Lössböden mit hohem Kalkanteil, die aus Gesteinsstaub der Eiszeit bestehen. Die Weingärten sind nach Süden und Südwesten ausgerichtet, der Boden ist tiefgründig, lehmig-sandig und gut wasserhaltend.
Weindaten
Ernte & Ausbau
Unsere Trauben werden per Hand gelesen, behutsam gerebelt und in offenen Maischebottichen spontan vergoren. Durch die schonende Verarbeitung bleiben die Beeren intakt, und die Gärung setzt langsam ein – eine natürliche interzelluläre Gärung beginnt. Während der Gärung wird die Maische händisch untergestoßen. Nach 14 Tagen auf der Maische kommt der Pinot Noir in gebrauchte Barriques (2–5 Jahre alt), wo die Gärung und der Säureabbau parallel weiterlaufen. Der Wein reift ein Jahr bevor er gefüllt wird. Wer sich für Pinot Noir entscheidet, wählt Raffinesse. Keine lauten Holztöne, sondern feine, seidige Textur, die mühelose Eleganz ausstrahlt.
Jahrgang 2025
Der Jahrgang 2025 in Carnuntum war geprägt von einem milden Winter und ausreichend Niederschlägen im Frühjahr, die für eine gute Wasserversorgung der Reben sorgten. Die warmen Bedingungen während der Blüte ermöglichten eine gleichmäßige Entwicklung der Trauben. Der Juni verlief heiß und trocken, während der Juli in Österreich deutlich feuchter und kühler ausfiel als in den Vorjahren. Dadurch blieben die Reben auch in den Sommermonaten vital und konnten gleichmäßig ausreifen. Insgesamt zeigt sich 2025 in Carnuntum als eleganter und ausgewogener Jahrgang mit klarer Herkunft, feiner Struktur und sehr gutem Reifepotenzial.