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DER WEG zu lebendigen Weinen
8. Juni 2025
Wir setzen bei unseren besten Rotweinen auf eine besonders schonende Maischegärung. Die Trauben werden nicht gepumpt, nicht gequetscht, sondern kommen als ganze Beeren in den Gärbehälter. Dort beginnt die interzelluläre Gärung – die Beeren vergären von innen heraus, sanft und langsam. Das hat zwei entscheidende Vorteile: Erstens wird die Oxidation minimiert, wodurch der Wein lebendiger bleibt. Und zweitens werden die Tannine behutsam extrahiert – es kommen nur die feinen, reifen Gerbstoffe in den Wein, nicht die grünen, harten.
Minimaler Eingriff,
maximale Ausdruckskraft
Nach der Gärung geht es ums Feingefühl. Der Wein wird nicht einfach brutal ausgepresst – stattdessen wird mit sanftem Druck gearbeitet. Dann kommt der Wein ins Fass, ohne Eile, ohne unnötige Manipulation.
In den ersten Monaten verzichteten wir komplett auf Schwefel, weil das natürliche CO₂ den Wein schützt. Erst nach einem Jahr bekommt er eine minimale Schwefelgabe, um ihn zu stabilisieren. Das Ziel ist ein Wein, der seine Energie und Lebendigkeit behält.
»Der Unterschied ist gewaltig:
Eine klassische Maische ist oft nach
wenigen Tagen durch, während unsere
Weine sich Wochen Zeit nehmen.
Das Ergebnis sind Weine mit Tiefe,
Eleganz und perfekter Balance.«Michael Auer

Blaufränkisch

